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Presse

07-12-10 08:59 Alter: 1 yrs

Fuldaer Zeitung

Zentrum Vital


FULDA Das neue, 6000 Quadratmeter große Zentrum Vital, gebaut von der Kalbacher Werner Gruppe, im Gerloser Weg wird nach und nach bezogen. Die Schutzambulanz ist vergangene Woche eingezogen, jetzt nimmt die Radiologische Praxis ihren Betrieb auf.

Das Zentrum Vital, direkt gegenüber vom Herz-Jesu-Krankenhaus gelegen, gehört mit seiner weißen und gelben Fassade, seinen fünf vollen Etagen (einschließlich des Kellergeschosses, das vom Parkplatz aus ebenerdig erreicht wird) und den klaren Formen zu den auffälligen Gebäude in diesem Bereich des Frauenbergs.

Der Zugang zu der Praxis der vier Radiologen Dr. Norbert Schmidt, Dr. Nurettin Durdu, Dr. Uwe Rößler und Dr. Christian Nachtmann im Untergeschoss führte zu Beginn dieser Woche zunächst noch über einen Nebeneingang, aber die Praxis war bereits voll im Einsatz. Sie nutzt das gesamte, rund 1200 Quadratmeter große Untergeschoss. Offiziell ist die Praxis, die bisher in der Rabanusstraße ihren Sitz hatte, am Mittwoch am neuen Standort in Dienst gegangen.

Geriatrie ins dritte Obergeschoss

Im Erdgeschoss will zum 2. Januar die Bäckerei Happ eine Filiale eröffnen, für weitere Flächen sucht die Werner-Gruppe, die die zehn Millionen Euro teure Immobilie errichtet hat, noch Mieter, berichtet Projektleiter Thomas Haipeter. Gesucht werden vor allem Ärzte oder medizinische Dienstleister. Im ersten Obergeschoss ist die Schutzambulanz, das gemeinsame Pilotprojekt von Landkreis Fulda und Land Hessen, eingezogen. Zum Startschuss war Sozialminister Stefan Grüttner (CDU) in der vergangenen Woche in Fulda. Zum gestrigen 1. Dezember nahm hier auch der Pflegestützpunkt in gemeinsamer Trägerschaft der gesetzlichen Pflege- und Krankenkassen und des Landkreises Fulda seinen Betrieb auf. Ansprechpartner vor Ort sind Martin Kersting vom Landkreis und Andreas Heinz von der AOK. Hier werden Bürger über Möglichkeiten der ambulanten und stationären Pflege beraten und informiert. Auch in diesem Stockwerk ist noch Fläche frei, berichtet Haipeter.

Die beiden oberen Geschosse, also das zweite und dritte Obergeschoss, nutzt das Herz-Jesu-Krankenhaus. Am 3. Januar 2011 wird die Geriatrische Tagesklinik in das dritte Obergeschoss einziehen, wie Dr. Jutta Müller, Sprecherin des Herz-Jesu-Krankenhauses berichtet. Hier entsteht eine Einheit mit Therapie- und Funktionsräumen, die über 25 Plätze verfügen und damit zu den größten Tageskliniken in Hessen zählen wird. Die Tagesklinik war bisher in einem Untergeschoss des Hauptgebäudes des Herz-Jesu-Krankenhauses untergebracht.

In das zweite Obergeschoss wird am 17. Januar die Verwaltung des Krankenhauses einziehen und die Etage komplett nutzen. Dafür wird der Flachbau neben der Notaufnahme geräumt. „Anders als bisher geplant, werden wir den Flachbau dann nicht abreißen, sondern weiter nutzen“, sagt Müller. Für was das Gebäude verwendet wird, könne noch nicht gesagt werden. Vor dem Haus ist eine Fläche mit 100 Kurzzeit-Parkplätzen für die Besucher des Zentrums Vital geschaffen worden, wie Projektleiter Thomas Haipeter berichtet.

Fuldaer Zeitung, Volker Nies